Entwicklung Baby 10. Monat: Kinder brauchen Vorbilder!

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Allmählich mausert sich das Baby zum Kleinkind. Eltern beginnen, sich Gedanken über die Erziehung zu machen. Natürlich ist es sinnvoll, sich mit dem Erziehungsstil auseinanderzusetzen. Am wichtigsten ist es jedoch, ein gutes Vorbild, ein Leitwolf, zu sein. Denn Kinder wollen groß werden, sie wollen groß sein wie die Eltern. So beobachten sie genau, wie die Eltern sich verhalten – und ahmen genau dieses Verhalten nach! So ist Erziehung vor allem Selbsterziehung.

Kinder lernen vor allem durch Beobachtung und Nachahmung, zeigte bereits eine Studie des kanadischen Psychologen Albert Bandura in den 60er Jahren. ‚Lernen am Modell‘, ist der wissenschaftliche Begriff dafür. Eltern sollten Kindern deshalb möglichst einen guten Lebensstil vorleben. Gleichgültig, ob es darum geht, sich ordentlich die Zähne zu putzen, Gemüse zu essen, kontrolliert mit den neuen Medien umzugehen oder wertschätzend miteinander zu sprechen: Ein gutes Vorbild zu sein, ist der effektivste Weg, ein Kind zu all diesen Verhaltensweisen zu motivieren. «Kinder brauchen Eltern wie Leuchttürme», betont der bekannte dänische Familien-Therapeut Jesper Juul immer wieder.

Körperliche Entwicklung Baby 10. Monat

Die Feinmotorik wird immer genauer. Beherrscht Ihr Baby nun den Pinzettengriff? Dann kann es gezielt mit einer Hand nacheinander ohne Absetzen zwei kleine Sachen wie Erbsen und Krümel aufpicken. Zur Hilfe kommen ihm dabei der ausgestreckte Daumen und Zeigefinger und auch der Mittelfinger.

Das kann Ihr Baby schon

Wie gezielt Ihr Kind bereits die Feinmotorik einsetzen kann, zeigt sich auch im Spiel. So liebt Ihr Kind vielleicht Spiele, bei denen es gilt, Bausteine verschiedener Formen durch passende Öffnungen zu schieben. Darüber hinaus kann es nun sicher einen Ball fassen und festhalten. Auch übt es gern, die Schnabeltasse zu greifen und an den Mund zu führen.

„Die meisten Kinder beginnen im Alter zwischen neun und 15 Monaten, sich an Stühlen, Tischbeinen und anderen Möbelstücken hochzuziehen und aufzustellen“, so das Bundesministerium für Familie. Auch an Hosenbeinen lässt es sich gut festkrallen! Durch das Stehen vervielfacht Ihr Kind seine Erfahrungswelt. Nun kann es auch – wackelnd stehend – schauen, was sich auf den untersten Regalbrettern versteckt.

Das braucht Ihr Baby jetzt: Bewegungsfreiheit

Die Zeit, die Ihr Kind in der Auto-Baby-Schale, in der Babywippe oder im Kinderwagen verbringt, sollte möglichst begrenzt sein. Denn Auto-Baby-Schale und Babywippe schränken die Bewegungsfreiheit ein. Wer meint, Lauflerngeräte wie ‚Gehfrei’ oder ‚Babywalker’ würden das Kind unterstützen, Laufen zu lernen, irrt. Denn das Kind macht darin lediglich Strampelbewegungen, die mit dem Laufen wenig zu tun haben. Darüber hinaus können sie extrem gefährlich sein. „Lauflernhilfen sind eine der schädlichsten Erfindungen für Kinder. Sie verursachen jedes Jahr zahlreiche schwere Unfälle, manche davon enden sogar tödlich“, erklärt der Präsident des Berufsverbands der Kinder- und Jugendärzte, Dr. Wolfram Hartmann. Viele Kinder stürzen mit den Geräten Treppen hinunter und kippen um, wenn sie versuchen, sich über Türschwellen oder Teppichkanten zu bewegen. Andere bekommen durch die Geräte auch die Möglichkeit, nach gefährlichen Dingen zu greifen, etwa heißen Getränken. Auf diese Weise komme es immer wieder zu schweren Verbrühungen und Verbrennungen, beklagt Hartmann.

Kinder lernen Laufen von ganz allein. Mit dem Kind zu trainieren, ist nicht nur überflüssig, sondern kann sogar schaden. Denn jeder Bewegungsablauf baut auf dem vorherigen auf. So kann ein Kind erste Schritte erst dann machen, wenn es sich sicher in den Stand hochziehen kann. Anderes ist sinnvoller: „Bewegungsfreiheit ohne Verletzungsgefahr und ein paar Spielzeuge als Anreiz, sich beschäftigen und fortbewegen zu wollen“, so das Deutsche Grüne Kreuz (DGK) in Marburg.

Tipp:

– Wenig Appetit: Sie glauben, Ihr Kind isst nicht gut? Machen Sie sich keine Sorgen ums Gewicht. In der zweiten Hälfte des ersten Lebensjahres wächst ein Baby langsamer als in der ersten Hälfte und nimmt weniger zu. Beim Krabbeln und Laufen verliert es Babyspeck. Darüber hinaus ist jedes Kind ein Individuum, das sich nicht an Normwerten orientiert. Für wenig Appetit kann auch ein Infekt oder ein Entwicklungsschub verantwortlich sein. Ob Alter, Gewicht und Größe des Babys in einem angemessenen Verhältnis zueinander stehen, prüft der Kinderarzt bei den Vorsorgeuntersuchungen.

Kinder lernen vor allem durch Beobachtung und Nachahmung, zeigte bereits eine Studie des kanadischen Psychologen Albert Bandura in den 60er Jahren. ‚Lernen am Modell‘, ist der wissenschaftliche Begriff dafür. Eltern sollten Kindern deshalb möglichst einen guten Lebensstil vorleben. Gleichgültig, ob es darum geht, sich ordentlich die Zähne zu putzen, Gemüse zu essen, kontrolliert mit den neuen Medien umzugehen oder wertschätzend miteinander zu sprechen: Ein gutes Vorbild zu sein, ist der effektivste Weg, ein Kind zu all diesen Verhaltensweisen zu motivieren. «Kinder brauchen Eltern wie Leuchttürme», betont der bekannte dänische Familien-Therapeut Jesper Juul immer wieder.

Körperliche Entwicklung Baby 10. Monat

Die Feinmotorik wird immer genauer. Beherrscht Ihr Baby nun den Pinzettengriff? Dann kann es gezielt mit einer Hand nacheinander ohne Absetzen zwei kleine Sachen wie Erbsen und Krümel aufpicken. Zur Hilfe kommen ihm dabei der ausgestreckte Daumen und Zeigefinger und auch der Mittelfinger.

Das kann Ihr Baby schon

Wie gezielt Ihr Kind bereits die Feinmotorik einsetzen kann, zeigt sich auch im Spiel. So liebt Ihr Kind vielleicht Spiele, bei denen es gilt, Bausteine verschiedener Formen durch passende Öffnungen zu schieben. Darüber hinaus kann es nun sicher einen Ball fassen und festhalten. Auch übt es gern, die Schnabeltasse zu greifen und an den Mund zu führen.

„Die meisten Kinder beginnen im Alter zwischen neun und 15 Monaten, sich an Stühlen, Tischbeinen und anderen Möbelstücken hochzuziehen und aufzustellen“, so das Bundesministerium für Familie. Auch an Hosenbeinen lässt es sich gut festkrallen! Durch das Stehen vervielfacht Ihr Kind seine Erfahrungswelt. Nun kann es auch – wackelnd stehend – schauen, was sich auf den untersten Regalbrettern versteckt.

Das braucht Ihr Baby jetzt: Bewegungsfreiheit

Die Zeit, die Ihr Kind in der Auto-Baby-Schale, in der Babywippe oder im Kinderwagen verbringt, sollte möglichst begrenzt sein. Denn Auto-Baby-Schale und Babywippe schränken die Bewegungsfreiheit ein. Wer meint, Lauflerngeräte wie ‚Gehfrei’ oder ‚Babywalker’ würden das Kind unterstützen, Laufen zu lernen, irrt. Denn das Kind macht darin lediglich Strampelbewegungen, die mit dem Laufen wenig zu tun haben. Darüber hinaus können sie extrem gefährlich sein. „Lauflernhilfen sind eine der schädlichsten Erfindungen für Kinder. Sie verursachen jedes Jahr zahlreiche schwere Unfälle, manche davon enden sogar tödlich“, erklärt der Präsident des Berufsverbands der Kinder- und Jugendärzte, Dr. Wolfram Hartmann. Viele Kinder stürzen mit den Geräten Treppen hinunter und kippen um, wenn sie versuchen, sich über Türschwellen oder Teppichkanten zu bewegen. Andere bekommen durch die Geräte auch die Möglichkeit, nach gefährlichen Dingen zu greifen, etwa heißen Getränken. Auf diese Weise komme es immer wieder zu schweren Verbrühungen und Verbrennungen, beklagt Hartmann.

Kinder lernen Laufen von ganz allein. Mit dem Kind zu trainieren, ist nicht nur überflüssig, sondern kann sogar schaden. Denn jeder Bewegungsablauf baut auf dem vorherigen auf. So kann ein Kind erste Schritte erst dann machen, wenn es sich sicher in den Stand hochziehen kann. Anderes ist sinnvoller: „Bewegungsfreiheit ohne Verletzungsgefahr und ein paar Spielzeuge als Anreiz, sich beschäftigen und fortbewegen zu wollen“, so das Deutsche Grüne Kreuz (DGK) in Marburg.

Tipp:

– Wenig Appetit: Sie glauben, Ihr Kind isst nicht gut? Machen Sie sich keine Sorgen ums Gewicht. In der zweiten Hälfte des ersten Lebensjahres wächst ein Baby langsamer als in der ersten Hälfte und nimmt weniger zu. Beim Krabbeln und Laufen verliert es Babyspeck. Darüber hinaus ist jedes Kind ein Individuum, das sich nicht an Normwerten orientiert. Für wenig Appetit kann auch ein Infekt oder ein Entwicklungsschub verantwortlich sein. Ob Alter, Gewicht und Größe des Babys in einem angemessenen Verhältnis zueinander stehen, prüft der Kinderarzt bei den Vorsorgeuntersuchungen.

Hinweise zur Babypflege

Schnuller ablecken:

Immer wieder fällt der Schnuller zu Boden – und nicht jedes Mal besteht die Möglichkeit, ihn abzuwaschen, bevor das Kind ihn zurück haben möchte. Dürfen Eltern ihn ablecken? Einer schwedischen wissenschaftlichen Untersuchung zufolge ist das Schnullerablecken nicht schädlich. Kinder, deren Eltern den Schnuller ablecken, weisen weniger Hautekzeme, Nahrungsmittelallergien und Asthma auf, als jene Kinder, deren Eltern den Schnuller abwaschen oder gar abkochen, ergab die Studie. Die Keime, die sich von den Eltern per Schnuller auf das Baby übertragen, mobilisieren möglicherweise das Immunsystem, folgerte entsprechend die Ärztezeitung im August 2013.

Soziale und emotionale Entwicklung Baby 10. Monat

Sie kennen Ihr Baby schon ziemlich gut. Doch nicht immer können Sie einschätzen, was in Ihrem Kind gerade vorgeht. Wichtig ist, dass Sie Ihrem Kind vertrauen. Es muss sich nicht entwickeln wie das Nachbarskind, denn jedes Kind folgt seinem ganz eigenen Entwicklungsrhythmus.

Das kann Ihr Baby emotional schon

Sie haben sich erschrocken? Sie freuen sich? Sie schauen ängstlich – oder sind genervt? Ihr Kind kann nun all diese Emotionen erkennen und deuten. „Wenn es nicht weiterweiß, zum Beispiel bei einem plötzlichen lauten Geräusch, orientiert es sich daran, wie Sie oder eine andere Bezugsperson reagieren“, erklärt die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA). „Reagieren Sie ängstlich, wird es dasselbe tun, schauen Sie fröhlich, wird es ebenfalls fröhlich schauen.“

Das braucht Ihr Baby jetzt: Kuscheltiere!

Hat Ihr Baby ein paar schöne Kuscheltiere? Schon jetzt zeichnet sich vielleicht eine Vorliebe für genau das Plüschwesen ab, das zu dem einen ganz besonderen Freund, Begleiter und Tröster der nächsten Jahre wird und an das sich Ihr Kind noch als Erwachsener liebevoll erinnern wird. Gut, wenn es die Qualität hat, die nächsten Jahre durchzustehen … Sinnvoll kann es sein, einen kleinen Doppelgänger anzuschaffen, der den anderen würdig vertritt, wenn er sich unter das Sofa oder hinter den Schrank verkrümelt hat und einfach unauffindbar ist.

Geistige Entwicklung Baby 10. Monat

Genießen Sie, wie begeistert Ihr Kind spielt, und verfolgen Sie seine geistige Entwicklung. Sicher hat es schon viele Schränke, Kisten und Eimer ausgeräumt. Nun entdeckt aus auch das Loslassen: das Weglegen, Einräumen, Fallenlassen. Spaß macht es auch, einen Ball weg zu rollen und hinterher zu krabbeln, einen Löffel fallen zu lassen und zu gucken, wo er landet, ein Holpuzzleteil in eine Filtertüte zu stecken und es wieder heraus zu nehmen, jemandem etwas in die Hand zu geben und darauf zu hoffen, es zurück zu bekommen.

Das kann Ihr Baby geistig schon

Ist Ihnen bereits aufgefallen, dass Ihr Kind schon einige Wörter versteht? Welche sind es? Sicher ist es sein Name, vielleicht auch Spielzeuge, die es liebt, Essen, das es mag, Menschen, die es gut kennt.

Das braucht Ihr Baby jetzt: Neugierde wecken

Bewundert werden meist die Kinder, die früh auf die Füße kommen – eins von hundert schafft das bereits gegen Ende seines neunten Lebensmonats. Das Kind ist besonders intelligent, könnte man meinen. Doch mit Intelligenz hat das frühe Laufen nicht unbedingt zu tun. Diese Kinder konnten sich einfach ungebremst entwickeln – ohne Krankheiten, ohne Stress im Elternhaus. Dennoch spielt die geistige Entwicklung auch beim Laufen eine Rolle – in Form von Neugierde. Je größer die Neugierde, also der Wunsch, die Welt kennen zu lernen, umso größer der Wille, sie auf eigenen Füßen zu erkunden.

Entwicklung Baby 10. Monat: Wichtige Termine

• Kinderärztliche Untersuchungen

Mit Hilfe der Früherkennungsuntersuchungen lassen sich Gesundheitsstörungen und Verhaltensstörungen erkennen und behandeln.

U6: 10. bis 12. Lebensmonat

Die U6 steht zwischen dem 10. und 12. Lebensmonat, jedoch frühestens ab dem 9. Lebensmonat und spätestens bis zum 14. Lebensmonat, an. Dann untersucht der Kinderarzt, wie sich die Motorik und Körperbeherrschung des Kindes entwickelt hat. „Der Kinder- und Jugendarzt kontrolliert, ob das Kind schon mit gestreckten Beinen und geradem Rücken frei sitzen oder sogar schon alleine stehen und sich dabei festhalten kann. Viele Kinder können sich schon in den Stand hochziehen“, erklärt der Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte im Netz. Der Kinderarzt überprüft auch die Hör- und Sehfähigkeiten. Wie entwickelt sich das Sprechen? Und wie verhält sich das Kind? Zeit ist auch, Fragen zur Ernährung zu besprechen.

Impfung:

Die vierte Teilimpfung schließt die Grundimmunisierung gegen Diphtherie, Tetanus, Keuchhusten, Hib, Hepatitis B, Kinderlähmung und Pneumokokken ab. Ab dem zwölften Monat startet die Dreifach-Impfung Maser-Mumps-Röteln. Das Robert-Koch-Institut empfiehlt auch die erste Impfung gegen Windpocken.

Tipp:
Denken Sie daran, das Gelbe Kinderuntersuchungsheft, die Krankenversicherungskarte des Kindes und den Impfpass mitzunehmen!

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