Beikostplan – Ab wann Beikost einführen?

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Die Einführung der Beikost wirft bei Eltern viele Fragen auf: Ab wann die Beikost einführen? Mit welchem Babybrei wird gestartet? Welche Breirezepte gibt es?

von Mami & Papi Redaktion

Dieser Beitrag macht Eltern mit einem Beikostplan fit für den ersten Babybrei. So wird die schrittweise Einführung der Beikost ein Kinderspiel.

Beikost – ab wann?

Die Beikost wird frühestens zum Beginn des fünften Lebensmonat eines Babys eingeführt. Vorher reift der Darm heran und ist für feste Nahrung noch nicht ausgelegt. Muttermilch liefert bis zum sechsten Monat alle Nährwerte. Erst ab dem sechsten Monat reichen die Nährwerte, vor allem Eisen, nicht mehr vollständig aus. Die Beikosteinführung sollte spätestens mit dem Beginn des siebten Monats starten.

Zum Beginn des fünften Monats können Sie Ihr Baby am Familienessen nuckeln lassen um „Lust auf mehr“ zu machen. Wenn die Neugierde bei Ihrem Baby da ist und das Baby selbst den Kopf aufrecht halten kann, ist die Zeit gekommen Beikost einzuführen. 

Beikostplan

Baby Ernährungsplan

Wie wird die Beikost eingeführt?

Die Beikost wir schrittweise eingeführt. Schritt für Schritt ersetzen die Babybreie die Milchmahlzeiten.

Gestartet wird im 5. bis 7. Monat mit einem leicht-verdaulichen Gemüse-Kartoffel-Brei als Mittagsmahlzeit. Der Gemüse-Kartoffel-Brei ersetzt hierbei die bisherige Milchmahlzeit am Mittag. Die Mittagsmahlzeit eignet sich zur Beikosteinführung am Besten, da das Kind sich zwischen der Morgen- und Nachmittagsmahlzeit befindet – also nicht zu hungrig oder zu gesättigt ist.

Als zweiter Babybrei wird der Milch-Getreide-Breis im sechsten Monat als Abendessen eingeführt (→ Rezept zum Milch-Getreide-Brei). Anschließend folgt der Getreide-Obst-Brei (→ Rezept zum Getreide-Obst-Brei) im siebten Monat zum Nachmittag. Als vierte Mahlzeit wird schließlich die Milchmahlzeit vormittags durch einen Obstbrei (→ Rezept zum Obstbrei) ersetzt.
 

Wird das Baby weiter gestillt?

Ja, das Teilstillen ist sehr wichtig. Nach der Einführung des ersten Babybreies am Mittag wird das Baby morgens, nachmittags und abends weiterhin gestillt bzw. ein Fläschchen mit Pre-Milchnahrung gegeben. Erst mit der Einführung der nächsten Breie, werden schrittweise die Milchmahlzeiten abgelöst.

Entsprechend natürlich gestaltet sich das Abstillen, da mit jeder eingeführten Breimahlzeit die Muttermilchproduktion vermindert wird. Bis zum fünften Lebensmonat sollte ausschließlich gestillt werden bzw. Pre-Milchnahrung gefüttert werden. Stillen ist industrieller Milchnahrung vorzuziehen, da bewiesener Maßen das Immunsystem durch Stillen gestärkt und das Risiko für Durchfall und einer Mittelohrentzündung gesenkt wird.
 

Babybrei selbstgemacht oder fertige Beikost aus dem Supermarkt?

Selber gemacht ist klar vorzuziehen. Frisches Fleisch, Obst und Gemüse kann mit einer Konserve nicht verglichen werden. Bei selbstgemachter Beikost kann vielfältiger gekocht werden. Diese Vielfalt erhöht laut Studien die Bereitschaft der Kinder später unbekannte Lebensmittel zu aktzeptieren.

Selbstverständlich kann auch auf Gläschen zurückgegriffen werden, diese liefern ebenfalls die nötigen Nährstoffe. Kocht man Babybreie selbst so können mehrere Portionen gekocht und anschließend eingefroren werden. Wichtig hierbei ist es die Regeln zum Babybrei einfrieren zu beachten.

Blähende Gemüse wie Zwiebeln, Poree und verschiedenste Kohlarten sollten nicht für die Zubereitung verwendet werden. Auch auf Hülsenfrüchte wie Linsen, Erbsen und Bohnen sollte verzichtet werden, da diese zu Blähungen bei Ihrem Baby führen können. Geeignete Zutaten für auf den Babylöffel sind Katroffeln, Reise, Hafer, Hirse, Obst (Apfel, Banane, Birne, Pflaume), Gemüse (Karotten, Brokoli), Fleisch und Fisch.

Als Breimenge wird je nach Babyhunger meist zwischen 150-250 Gramm verfüttert.

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